Corona Krise

Derzeit scheint weltweit nichts mehr so zu sein, wie es vorher einmal war. Das Corona Virus oder auch Covid 19 hält nahezu die gesamte Weltbevölkerung in Atem.

So unterschiedlich die Ausbreitung und die damit verbundenen Maßnahmen der Länder, so ist eines gemein, die Angst die damit einhergeht. Die Menschen haben Angst!

Wir haben Angst einen geliebten Menschen durch das Virus zu verlieren, selbst infiziert zu werden, den Arbeitsplatz zu verlieren, vor einer Wirtschaftskrise. Und wie die letzten Berichte zeigen, auch Angst nicht mehr genügend Lebensmittel zu bekommen.

Besonders in Zeiten wie diesen, ist Solidarität gefragt. Jedoch wo Angst herrscht, hat Solidarität oftmals keine Chance, was jüngst die Berichte über „Hamsterkäufe“ in den Supermärkten zeigten.

Bei Angst wird unsere Amygdala (Mandelkern) aktiviert. Jener Teil unseres Gehirns, der quasi unsere Lebensversicherung darstellt, bzw. unser Überleben sicher stellen soll. Dies hat bei einer akuten lebensbedrohlichen Situation absolut seine Berechtigung, jedoch nicht dann, wenn keine unmittelbare Bedrohung bevorsteht.

Im Falle von Corona steht für viele Menschen keine akute Bedrohung bevor. Trotzdem ist wohl sehr häufig bereits das „Notfallprogramm“ aktiviert, was das teilweise unverhältnismäßige Verhalten erklärt. Dies führt letztendlich dazu, dass die Solidarität auf der Strecke bleibt und auch das Individuum durch die Angst leidet.