Zen-Meditation

Zazen

Zazen – oder einfach nur sitzen

Zazen ist japanisch und bedeutet Sitzmeditation. Praktiziert wird im Lotossitz, halber Lotossitz, Burmesischer Sitz oder im Fersensitz.
Als Hilfsmittel wird oft ein Sitzkissen (Zafu) und eine darunter liegende Matte (Zabuton) verwendet.
Des weiteren kommen Meditationsbänke oder Sitzschemel zum Einsatz.

Wichtig ist eine aufrechte, in sich selbst ruhende Körperhaltung. Die Hände werden häufig im sogenannten Meditations-Mudra knapp unterhalb des Nabels gehalten, wobei eine Hand mit dem Rücken in der Fläche der anderen liegt und die Spitzen der Daumen sich darüber berühren.

Zazen verfolgt kein Ziel, lediglich das Sitzen in völliger Achtsamkeit wird als Anleitung vermittelt. Durch die Selbstbeobachtung des Körpers, der Haltung und der Atmung kommt der Geist zur Ruhe.

Ich werde immer wieder gefragt, “kann ich etwas falsch machen?” oder “ich habe das Gefühl bei mir funktioniert das nicht!”

Es gibt hier kein Richtig und kein Falsch – mach es einfach!

“Hock dich hin und überlass dich,
ohne alle Künstlichkeit
einfach, mit Leib und Seele,
dem Wirken des Weges.”

(Zen-Meister, 13. Jahrhundert)